Big Data beginnt mit Small Data

Heutzutage werden immer mehr digitale Daten erzeugt. „Der Speicherspezialist EMC schätzt das im Jahr 2012 erzeugte Datenvolumen auf 2,8 Zettabyte. Die Experten prognostizieren, dass es bis 2020 sogar 40 Zettabyte sein werden. Diese Zahl entspreche der 57-fachen Anzahl der Sandkörner auf allen Stränden der Erde, rechnete EMC aus.“ (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/das-internet-der-dinge-erzeugt-2-8-zettabyte-daten-a-872280.html)

Viele Firmen legen ihre Daten nur noch elektronisch an. Gerade im medizinischen und technischen Sektor erzeugen die Maschinen ständig Daten, die dann für weitere Zwecke genutzt werden können. Auch die Wissenschaft erzeugt große Datenmengen beispielsweise für die Klimaforschung.

BigData

Die Schwellenländer (wie beispielsweise Indien, China) tragen zu einer weiteren Vergrößerung der Datenmenge bei, da die Bevölkerung und damit die Kommunikation über das Internet ständig wachsen. „Ihr Anteil soll 2020 bereits 62 Prozent erreichen und damit die Datenproduktion in Europa und den USA in den Schatten stellen. Heute sind es 36 Prozent, darunter China mit einem Anteil von 13 Prozent und Indien mit vier Prozent. Auf die USA entfallen in diesem Jahr 32 Prozent der globalen Datenproduktion, auf Westeuropa 19 Prozent.“ (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/das-internet-der-dinge-erzeugt-2-8-zettabyte-daten-a-872280.html)

 

 

Das Konzept Big Data besteht aus einer vernetzten Welt, in der schon zukünftige Entscheidung getroffen werden können, allein durch aktuelle Datenbankenauswertungen.

Beispielsweise können die schnellsten Taxirouten im Voraus berechnet werden, um schnell agieren zu können. Dafür ist eine große Datenbank notwendig die Baustellen, Verkehrsbehinderung und sonstige Behinderungen aktuell erfassen und auswerten kann.

Siehe: http://www.hubcab.org/#13.00/40.8154/-73.8500

Hierfür ist eine Verknüpfung verschiedener Datenbanken nötig. Für die Verarbeitung und Auswertung derart großer Datenmengen reichen heutige Statistik- und Visualisierungsprogramme kaum noch aus. Daher kommen andere Softwaren zum Einsatz, die sich derzeit noch in der Entwicklung befinden. Diese Software laufen „parallel auf bis zu Hunderten oder Tausenden von Prozessoren bzw. Servern“. (http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Data)

Auf der Cebit, eine der größten IT-Fachmessen der Welt (weitere Information siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/CeBIT) , war Big Data, unter dem Motte: „Datability: Die Fähigkeit, große Datenmengen in hoher Geschwindigkeit verantwortungsvoll und nachhaltig zu nutzen.“  ein Hauptthema der aktuellen Ausstellung im Jahre 2014. (http://www.cebit.de/de/news-trends/trends/datability/), Viele Unternehmen binden das Konzept Big Data in ihren Messevorträgen mit ein.

Ein Erklärvideo für die Deutsche Messe AG.: http://www.youtube.com/watch?v=T9t3h8M6aOg&feature=player_detailpage

Persönliche Darstellung/Meinung zum Thema Big Data

Wie in dem Video zu erkennen ist, kann mit Hilfe von Big Data das Leben für uns erheblich vereinfacht und uns angepasst werden. Dies ist jedoch nur der positive Aspekt von Big Data. Gelangen große Datenmengen in falsche Hände, führt der Missbrauch der Daten zu noch größeren Schäden als es bisher bei Datenmissbrauch der Fall ist. Schleicht sich erst einmal ein Fehler in die Statistik ein, ist es noch schwieriger diesen zu finden. „Im schlimmsten Fall hat man dann zwar mathematisch folgerichtige und scheinbar klare Ergebnisse – die aber faktisch falsch sind.“ (vgl. Kraus: http://www.omikron.net/Datenqualitaet-wird-zur-Herausforderung-von-Big-Data-Strategien.html)

Für uns Anwender von Smartphones und anderen Gerät ist er schwer zu überblicken, welche Daten genau gesammelt werden, da die Datenaufnahme der Geräte automatisch ablaufen, wie beispielsweise die Standortbestimmung im Smartphone, um aktuelle Wetterdaten zu erlangen. Die rechtlichen Grundlagen müssen an die technischen Entwicklungen angepasst werden. Nur so ist eine Grundsicherung der persönlichen Daten möglich. Es ist noch nicht vorhersehbar in wie weit das Konzept von Big Data in Zukunft noch erweitert wird. Besteht erst einmal eine Verknüpfung verschiedener Datenbanken wird diese auch zu Nutze gemacht. In jedem Fall geben große Mengen an persönlich nutzbaren Daten Unternehmen noch mehr Macht den Kunden zu manipulieren. Beispielsweise kann das Kaufverhalten von Kunden „treffsicher“ berechnet und somit vorhergesagt werden, wie es das Unternehmen mar,an,con auf der Cebit 2014 präsentierte. (http://www.marancon.de/)

 

Quellen:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Big-Data-Rohstoff-der-Informationsgesellschaft-1659622.html; Stand: 15.03.14

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/das-internet-der-dinge-erzeugt-2-8-zettabyte-daten-a-872280.html; Stand: 15.03.14

http://www.hubcab.org/#13.00/40.8154/-73.8500; Stand: 14.03.14

http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Data; Stand: 14.03.14

http://www.cebit.de/de/news-trends/trends/datability/; Stand: 14.03.14

http://www.omikron.net/Datenqualitaet-wird-zur-Herausforderung-von-Big-Data-Strategien.html; Stand: 15.03.14

http://www.marancon.de/; Stand: 15.03.14

 

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