Web 1.0 bis 4.0

Im folgenden Beitrag werde ich auf die verschiedenen Web-Typen eingehen. Diese Web-Typen beziehen sich auf das Web 1.0, auf das Web 2.0, auf das Web 3.0 und auf das Web 4.0.

Ich werde erläutern, wo die thematischen Schwerpunkte liegen und wie sich die jeweiligen Typen verändert, beziehungsweise weiterentwickelt, haben.

 

Web 1.0

Das Web 1.0 wird auch als erste Epoche des Web-Zeitalters bezeichnet. Dieser Erfindung folgte eine schnelle Weiterentwicklung.

Das Web 1.0 beinhaltet statische (HTML-)Seiten als Informationsangebot ohne Interaktionen (sie können von Nutzern nicht verändert werden). Die Inhalte des Web 1.0 präsentieren, sie generieren nicht. und werden somit als Informationsquelle genutzt. Das Web 1.0 fokussiert sich auf das Push-Prinzip (stoßen:aktive Verteilung).

Dem Web 1.0 ordnet man wenige Arbeiter (aktiv) zu, jedoch zahlreiche Besucher (passiv). Es fanden kaum Überarbeitungen innerhalb des Web 1.0 statt.

Das Web 1.0 hebt sich stark von dem Web 2.0 ab. Beispielsweise durch Inhalte und Gestaltungen.

 

Web 2.0

Redet man von der neuen Generation des Webs, so deuten man auf das Web 2.0 hin. Der Übergang von dem Web 1.0 zu dem Web 2.0 ist als Fortschritt und Update zu verstehen. Erstmals wurde es im Dezember 2003 von Eric Knorr erwähnt. Das Web hat sich weiterentwickelt: Veränderte Nutzung und Wahrnehmung des Internets, Nutzer werden zu Prosumenten (Mischung aus Produzenten und Konsumenten),…

Anders als bei dem Web 1.0, befasst sich das Web 2.0 mit dem Pull-Prinzip (ziehen: aktive Sammlung).

Es werden Inhalte dynamisch ausgetauscht und neue Inhalte eingesetzt. Die Programmiertechniken sind vereinfacht, sodass Laien sie ebenfalls nutzen können. Dies führt dazu, dass das Selbstpublizieren möglich ist.

Die Netzwerke werden zu Plattformen, es entsteht ein “Mitmachnetz”, bei dem jeder selbst zum Anbieter werden kann. Dies ermöglicht Interaktioen, Zusammenarbeiten und Kommunikationen.

Das Web 1.0 existiert weiterhin, jedoch ist es mit dem Web 2.0 gemischt.

 

Web 3.0

Das Web 3.0 beruht auf dem Konzept von Tim Berners-Lee und ist eine Weiterentwicklung des 2.0 Webs. Es wird auch als “denkendes, semantisches Web” bezeichnet. (Die Semantik beschäftigt sich mit der Bedeutung von sprachlichen Zeichen.)

Die Verarbeitung erfolgt durch Menschen und beinhaltet zusammengetragene Informationen. Diese Informationen erhalten Bedeutungen, die von den Computern “verstanden” und interpretiert werden, sodass eine automatische Weiterverarbeitung folgen kann.

Dieses Verhalten führt dazu, dass Orte, Personen und Dinge in Beziehung gesetzt werden können.

 

Web 1.0-3.0

Hier wird die Entwicklung von dem Web 1.0, über das Web 2.0, bis hin zum Web 3.0, verdeutlicht.

Web1.0-3.0

 

Web 4.0

Vorweg zu sagen ist, dass es das Web 4.0 noch nicht gibt. Doch was könnten wir uns darunter vorstellen?

Im Web 4.0 könnte der Schwerpunkt auf der Verschmelzung zwischen dem Internet und der Realität liegen, also auf der Vermischung zwischen der virtuellen und der realen Welt. Dies führt zu der Entstehung des “Outernets”.

Es werden neue Dimensionen erschaffen, indem es zu einem Zusammenspiel zwischen Realität und digitalen Möglichkeiten kommt.

Die Tatsache, dass heutzutage eine Vielzahl der Menschen ein Smartphone besitzen, führt dazu, dass die Zahl der heimischen Computer rapide abgenommen hat.  Dies führt dazu, dass das Internet immer mehr in die reale Welt eingreift und möglichwerweise befinden wir uns schon längst im Web 4.0!

 

Zusammenfassung

 Anfangs waren die Menschen sehr kritisch dem Internet gegenüber, nicht jeder vertraute dieser neuen Erfindung und viele hatten die Einstellung, dass das Internet nicht tragbar sei. Doch diese Einstellung wurde drastisch widerlegt. Es fand eine enorme Weiterentwicklung dieses Mediums statt. Angefangen bei dem Web 1.0, bis hin zum Web 4.0.

Heutzutage ist es für viele Menschen nahezu undenkbar, den Alltag ohne die Nutzung des Internets zu überstehen. Dies führt sogar dazu, dass eine Vielzahl von internetsüchtiger Menschen existieren. Der Großteil der Kommunikation wird über das medium Internet geführt. Doch ist dies wirklich sinnvoll? Man sollte aufpassen, dass das “Outernet” nicht zu stark in das reelle Leben eingreift und es bestimmt.

Es ist auffällig, dass viele Menschen immer erreichbar sind; sie haben ihre Smartphones 24 Stunden am Tag bei sich. Doch nicht nur die Smartphones werden immer am Mann getragen, auch Laptops, Netbooks, Tablets,..sind ständig präsent. Dies birgt Vor- und Nachteile. Man spart Zeit durch Bestellungen im Internet. Man spart sich den Kinobesuch mit videofähigen Webseiten. Man ersetzt den Restaurantbesuch durch eine Bestellung und Lieferung im Internet. Dieses “Outernet” breitet sich immer mehr aus. Doch ist dies wirklich sinnvoll? Bringt es nicht viel mehr Spaß, real Shoppen zu gehen, das Kino aufzusuchen oder Essen zu gehen? Diese Aktionen erhalten den Umgang zu den Mitmenschen und der soziale Aspekt wird gefördert und nicht wie im “Outernet”, vernachlässigt.

Meiner Meinung nach ist das Internet eine tolle, revolutionäre Erfindung. Jedoch sollte man ein gesundes Gleichgewicht, bezogen auf die Nutzung des Internets, finden, sodass man nicht in die Gefahr geriet,  einer Internetsucht zu verfallen oder den Kontakt zur sozialen Außenwelt zu verlieren.

 

Literaturverzeichnis

http://flatworldbusiness.wordpress.com/flat-education/previously/web-1-0-vs-web-2-0-vs-web-3-0-a-bird-eye-on-the-definition/

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/web-2-0.html

http://www.netzpiloten.de/begriffsklarung-was-ist-das-web-30/

http://www.netzvitamine.de/kategorien/web-10.html

 

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