Prof. Dr. Peter Baumgartner/ Klaus Himpsl (Donau-Universität Krems) – Implementierungsstrategien für ePortfolios an (österreichischen) Hochschulen – 26.11.09

Ein E-Portfolio ist eine spezifische Form eines Content Management Systems (CMS), das als eine elektronische Sammlung von digitalen Artefakten fungiert, zu denen verschiedene Nutzer/-innengruppen unterschiedliche Zugänge, d.h. (Schreib- und Lese-) Rechte haben.

(Peter Baumgartner: Eine Taxonomie für E-Portfolios Teil II des internen Berichts an das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) 2008)

Es gibt sehr viele verschiedene E-Portfolio-Softwares mit verschiedensten Funktionalitäten für verschiedene Nutzungsabsichten. Je nach Absicht, zum Beispiel für die Erstellung von Bewerbungsportfolios oder für das Projektportfolio eignen sich unterschiedliche Softwares.

Von Prof. Dr. Baumgartner und auch in meinem ePortfolio wurde die kostenlose Software Mahara empfohlen. Auch verschiedene Hochschulen würden diese Software bereits für Seminare benutzen.

Natürlich gibt es noch nicht für jede einzelne Art von E-Portfolios jeweils einzelne Softwares, doch gerade diese Situation lädt zum Forschen ein. Wie könnte man für welche didaktischen Szenarien eine Software entwickeln?

Doch es müssen nicht immer nur spezielle E-Portfolio-Software verwendet werden. Auch andere Systeme können benutzt werden. Wichtig ist hierbei natürlich, dass auf jeden Fall auf die Datensicherung geachtet wird!

Eine typische Vorgehensweise für das Arbeiten mit E-Portfolios sieht nach Himpsl an seiner Universität wie folgt aus:

Doch: Ist das E-Portfolios tätsächlich die Strategie, mit der man alle pädagogisch-didaktischen Probleme lösten kann

Das E-Portfolio ist dazu da, aufzuzeigen, inwieweit ich mich mit den gestellten Aufgaben auseinandergesetzt habe und welches die besten Werke sind.

Die Schritte sind im Allgemeinen:

  • Lernprodukt ablegen
  • Kommentieren
  • Austausch, Feedback, Statement
  • Abschlusspräsentation
  • abschließendes Fazit

Dieses Portfolio stellt auch den Leistungsnachweis am Ende des Moduls dar und zeigt, was die vergangenen Monate vom Studenten erarbeitet wurde.

Die Bewertung wird als Mischung der einzelnen Lernprodukte und das Portfolio als Ganzes vorgenommen.

 

Doch: Ist das E-Portfolios tätsächlich die Strategie, mit der man alle pädagogisch-didaktischen Probleme lösten kann?

Natürlich ist schon allein die Tatsache, dass das E-Portfolio, welches im Grunde genommen für die Subjektivierung, bzw. gegen die Objektivierung des Schülers/Studenten kämpft und für das Ziel arbeitet, Noten abzuschaffen, selbst bewertet wird, scheint schon sehr schwierig.

Kritik!!!

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